Erasmus Plus-Aufenthalt in Nizza (1.8.-8.8.2021)              

Anfang Juli wurde ich darüber informiert, dass noch Plätze für eine Erasmus Plus- Fortbildung in Südfrankreich frei wären. Ein Blick auf das Programm der französischen Sprachschule Francophonia zeigte: Das ist eine Möglichkeit, viele Erfahrungen (auch gerade der letzten Zeit) mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa zu vertiefen und die eigene Unterrichtsarbeit zu bereichern.

So entschied ich mich für einen einwöchigen Aufenthalt in Nizza.

Die Organisation der Veranstalter überzeugte, der „bürokratische Aufwand“ erwies sich als überschaubar. Nach der Anreise war ein einfaches, aber gutes Quartier rasch bezogen und Montagmorgen ging es gemeinsam mit über 50 Französischlehrenden an die Arbeit. Dabei besuchte ich zwei mehrtägige Workshops, einen zum Thema Eco-Citoyenneté, also zur Förderung umweltbewussten Verhaltens europäischer Bürger und einen zweiten zum hoch aktuellen Bereich Digitale Lern- und Lehrmedien.

In den Kursen wurden Erfahrungen aus der Unterrichtsarbeit im Lockdown ausgetauscht, die besten Online-Lerntools verglichen und gemeinsam Unterrichtssequenzen erstellt. Über die Grenzen von Bildungssystemen hinweg dieselben Fragen und ähnliche Antworten: Was funktioniert digital und online – und wo bleibt Präsenzlehre unverzichtbar?

Das Rahmenprogramm bot Ausflüge ins unweite Villefranche-sur-mèr, nach Cannes und auf die küstennah gelegene Île Sainte-Marguerite. Die unvergleichliche Landschaft sowie die einzigartige Kulinarik an der Côte d’Azur sprechen für sich. Doch ebenso erfuhr ich aus „erster Hand“ für mich neue historische Fakten und lernte aus lebendigen Anekdoten, Dinge also, die ich meinen Schülern auf der nächsten Sprachreise näherbringen möchte.

Zahlreiche Gespräche mit Lehrenden von Griechenland bis Norwegen und noch mehr Eindrücke später kann ich festhalten: Es hat sich absolut gelohnt und ich sehe es als Privileg an, dass ich teilnehmen konnte. Ich werde dort gewonnene Erkenntnisse mit Kollegen und Kolleginnen meiner Schule teilen und sie ermuntern, solche Angebote auch zu nutzen.

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“When I die Dublin will be written on my heart” (James Joyce)

I would not go as far as the famous Irish writer James Joyce, but Dublin will definitely stay in my heart forever. Erasmus+ has given me the opportunity to explore this fantastic city and its wonderful surroundings. I was able to watch a sheep dog demonstration, felt the mystic vibes of Glendalough, saw seals and dolphins while cliff walking in Howth, experienced history coming alive when visiting Belfast and learned a lot about the Irish and their history in the Irish Emigration Museum. Those are just some of the highlights that made my trip to Ireland so special.

In addition, I met some fantastic people – teachers from all over Austria but also some very friendly Irish people who were always willing to chat for a while. I fell in love with this beautiful country, its lovely people and the wonderful landscape. Furthermore, I enjoyed attending a course about implementing English in the classroom and got new ideas and information about useful teaching methods and strategies.

What an amazing week! I will definitely come back and explore more of this fascinating island. I am grateful that Erasmus+ gave me the opportunity to make this unforgettable experience!

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Die Fortbildungswoche in Nizza vom 14. bis 21. Juli 2019 war incroyable – formidable?


Ich besuchte die Ateliers bei Stephane Allagnon und Fabienne Battaglia bzw. Anna Pileri.


Ich habe gelernt

  • wie man Asterix als BD im Unterricht einsetzt, vor allem um das Sprechen zu fördern.

  • wie man schnell und unkompliziert mit www.lingt.com arbeiten kann.

  • wie man Musik einsetzen kann, um sich zwischen verschiedenen Kulturen anzunähern.

Diese Impulse haben mich dazu animiert, Neues in meinen Französischklassen auszuprobieren, und das mit Erfolg.

Außerdem hatte ich die Möglichkeit, so viele Kolleginnen aus der ganzen Welt zu treffen und mit ihnen Erfahrungen auszutauschen. Nicht zu vergessen sind die einzigartige Möglichkeit, immer französisch zu sprechen, und das tolle Rahmenprogramm an den Nachmittagen und Abenden. Un grand merci à Yann et son équipe!!

Meine Begeisterung war so groß, dass ich bei der Eröffnungskonferenz am 10.9.2019 über meine Erfahrungen berichtet und auch Schulleiter Mag. Martin Baumann gebeten habe, eine SCHILF zum Thema „Erasmus+“ durchzuführen, um interessierte Kollegen und Kolleginnen zu informieren.

Dankenswerterweise kam Mag. Maria Pichlbauer am 12. November 2019 zu uns und klärte uns auf, welche Chancen sich für Schulen durch Erasmus+ auftun, wenn man an die Vielfalt der angebotenen Projekte denkt. Begeistert von dieser Möglichkeit, sich bestens fortzubilden, haben sich Kollegin Mag. Eva Heiss für eine Fortbildung in Irland und Kollegin Mag. Ingrid Schmoly für eine Fortbildung in Helsinki angemeldet.

Und trotz der aktuellen Pandemie wünsche ich mir, dass bald wieder der Weg für „nouvelles perspectives“ frei ist!

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