Im Rahmen des Erasmus+-Programms hatte ich die Möglichkeit, an einer fünftägigen Fortbildung in Oslo, Norwegen, teilzunehmen. Im Mittelpunkt des Kurses standen die Themen Wellbeing und Rhythmus und insbesondere die Frage, wie Rhythmus und Bewegung gewinnbringend in den Unterricht integriert werden können. 

Gemeinsam mit Lehrkräften aus Spanien und Italien, die in unterschiedlichen pädagogischen Bereichen tätig sind, beschäftigten wir uns mit verschiedenen Möglichkeiten, Wohlbefinden, gemeinsames Lernen und rhythmische Elemente miteinander zu verbinden. Besonders wertvoll war dabei der internationale Austausch: Unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven aus verschiedenen europäischen Ländern kennenzulernen, eröffnete immer wieder neue Blickwinkel auf Schule und Unterricht.

Ein Schwerpunkt der Fortbildung lag darauf, Rhythmus als pädagogisches Werkzeug zu erleben. Rhythmus kann Bewegung und Konzentration fördern, gemeinschaftliche Erfahrungen schaffen und neue Zugänge zum Lernen ermöglichen. Dabei wurde deutlich, dass rhythmische Elemente auch im Fremdsprachenunterricht Platz haben sollten. Wie man weiß lebt auch Sprache von Rhythmus, somit können rhythmische Elemente beim Sprechen, bei der Aussprache und beim gemeinsamen Wiederholen und Üben eingesetzt werden.

Neben den fachlichen und methodischen Impulsen waren die Tage in Oslo vor allem durch Begegnung und europäischen Austausch geprägt. Der Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern, das gemeinsame Lernen und der Blick über das eigene Schulsystem hinaus machten die Fortbildung zu einer besonders bereichernden Erfahrung.

Auch die besonderen Lernplätze unter anderem Vigeland Park und die Deichman Bibliothek haben mich sehr beeindruckt. Diese Erfahrungen werden mich sicher noch lange begleiten und bereichern.

Mag. Stefanie Gruber